Neues Mikro-Formteil für Tintenstrahldrucker

Für REA JET DOD Inkjet-Druckköpfe werden bei HOFFMANN jetzt äußerst anspruchsvolle Dichtungsmembranen hergestellt. Die Kleinststeile mit hohen, spezifischen Anforderungen in der Ausführung und den Toleranzen werden aus einem 64-fach-Spritzgießwerkzeug aus 2 unterschiedlichen Elastomer-Typen gefertigt.

Ein Array von bis zu 32 Einzelventilen wird so angesteuert, dass die am Druckkopf vorbei geführten Produkte beschriftet werden können.
Hierzu werden die einzelnen Ventile in der geeigneten Position des Produktes gezielt geöffnet. Deshalb spricht man hier von der DOD = Drop on Demand Technologie.
Im Falle der Ventil-Druckköpfe, kann bei geöffnetem Ventil die unter Druck stehende Tinte die Düse verlassen und so wird ein Punkt auf dem Produkt platziert.
Das Öffnen der Ventile erfolgt mittels magnetischem Antrieb, der an einer Zugstange zieht. Im Ruhezustand verschließt ein Dichtstempel am unteren Ende der Zugstange federbelastet die Düsenöffnung.
Zur Trennung von Düse, Dichtstempel und Zugstange, welche sich in der Tintenkammer befindet, dient die HOFFMANN-Dichttülle.
Das Mikroformteil hat einen Kerndurchmesser von nur 0,6 +- 0,05 mm und eine Wandungsstärke von nur 0,3 +- 0,05 mm.

Die Anforderungen an die Elastomer Mischungen sind aufgrund der Beständigkeiten gegenüber Naphta (Benzin) mit einer FPM-Mischung und gegenüber MEK, Ethanol, Aceton und Wasser mit einer weichmacherfreien EPDM-Mischung gelöst worden. Mittels aufwändiger Konditionierungstests wurden die Beständigkeiten nachgewiesen.