Mikroverbundteile für die Luftfahrtindustrie

Small is beautiful – das ist das Motto der HOFFMANN GmbH. Heute informieren wir Sie wieder über unsere neuen Mikro-Verbundteil-Spezialitäten.

Für einen führenden Anbieter von Schalt- und Proportional-Ventilmagneten fertigt HOFFMANN seit Ende 2011 hochpräzise Anker und Ankerstangen für elektromagnetische Ventile in der Luftfahrtindustrie.



Der Dichtbereich der abgebildeten Ankerstangen besteht aus einer hellblauen Silikonmischung mit einer Härte von 70 Shore A. Das Compound besitzt eine W270-Freigabe für Trinkwasser-anwendungen. Nähere Informationen zu den DVGW W270-Vorschriften finden Sie unter
www.wat-dvgw.de/fileadmin/wat/PDF_Vortragsarchiv_2005/tuschewitzk_ms.pdf oder www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/wasser/installation/werkstoffew270.pdf.

Die Anspritzung der Ankerstangen erfolgt über einen Ringanguss am Außendurchmesser des Metallteiles, wobei 4 Bohrungen in der Wandung des Edelstahlankers das Silikon in den Innenraum führen. Die Dichtfläche ist deshalb völlig frei von störenden Anspritzpunkten. Dadurch können nicht nur die hohen Anforderungen an die Oberflächengüte, sondern auch die maßlichen Toleranzen, die sich im Bereich zwischen 0,03 und 0,05 mm bewegen, eingehalten werden. Extrem wichtig ist eine perfekte Haftung der Silikondichtung auf dem Trägerteil, da sonst die Verschlussfunktion des Wasserventils aufgrund von Leckagen beeinträchtigt wäre.

In beiden Fällen dienen die Magnetventile zur Betätigung der Trinkwasserzufuhr im Toilettenbereich von Passagierflugzeugen. Die von unserem Kunden gebauten Elektromagnete samt Platinen werden beim Endabnehmer in Komplettmodule integriert.

Für Präzisions-Mikroverbundteile mit höchsten Ansprüchen an die Oberflächen und die Maßhaltigkeit der Bauteile haben Sie mit HOFFMANN immer einen kompetenten und zuverlässigen Ansprechpartner.
 

 

 


Inhouse-Seminar „Mikroverbundteile“

Mikro-Verbundteile – jedes Teil ist eine neue Herausforderung

Die Miniaturisierung von Bauteilen und Systemen stellt an Dichtungshersteller höchste Anforderungen. Jedes Teil ist
ein eigenes Projekt für sich. Wenn es gilt, Toleranzen von
+-0,02 mm konstant zu gewährleisten und ein Thermoplast
mit einem Elastomer zu verbinden, bei dem das Gummi-
gewicht gerade mal 0,006 g beträgt, wird deutlich, dass
nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Mischungs-lieferant, Werkzeughersteller, Spritzgießmaschinenproduzent, Verarbeiter und Kunde eine Serienproduktion möglich ist. Unabhängig davon, sind vielfach die Teileprüfung und die Logistik der Teile weitere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ein zielorientiertes, möglichst reibungsloses Projektmanagement ist gefordert.

Mithilfe des Inhouse-Seminars werden die Teilnehmer mit der Komplexität und der Vielschichtig-
keit der Produktion von Mikro-Verbundteilen vertraut gemacht. Dabei wird auch auf die heutigen Grenzen hingewiesen bzw. wesentliche Impulse für die konstruktive Auslegung solcher Teile gegeben.

Weitere Informationen und die Seminarinhalte erhalten Sie hier.
 

 

 


Ausbau des Vertriebsnetzes

Mit gleich drei neuen Vertriebsmitarbeitern erweitert HOFFMANN sein Vertriebsnetz zu Beginn des Jahres 2012. Alle drei bringen eine langjährige Vertriebserfahrung mit und stehen Ihnen ab sofort gerne beratend zur Seite. Gemeinsam decken sie die Gebiete Baden-Württemberg, Bayern und die Neuen Bundesländer ab. Sie kümmern sich um die Kontaktgenerierung und Neukundenakquise sowie die Kundenbetreuung vor Ort.


 

 

 


Gewinner Gewinnspiel – 50 Jahre HOFFMANN

In unserem letzten Gewinnspiel wollten wir von ihnen wissen, in welchem Jahr die Hoffmann GmbH gegründet wurde. Gesucht war die Lösung 1966. Über eine Flasche Jubiläumssekt freuten sich:


 

 

 


Hätten Sie´s gewusst? „DOTG“

Hinter der Abkürzung DOTG versteckt sich die
chemische Verbindung N,N'-Di-o-tolylguanidin.
DOTG wird hauptsächlich in der Gummiindustrie
als Vulkanisationsbeschleuniger in Acrylatkautschuken
(ACM, AEM) eingesetzt.


Bei der Verarbeitung und Lagerung können aus mit DOTG hergestellten Vulkanisaten gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Dies wird in der kautschukverarbeitenden Industrie zunehmend als gesundheitliches Risikopotenzial gesehen. Die DOTG-Freiheit von Elastomerprodukten wird inzwischen auch immer häufiger von Seiten der Automobilhersteller gefordert.

Obwohl bisher keine gesetzliche Verwendungsbeschränkung für DOTG besteht, hat sich die Gummiindustrie zum Ziel gesetzt, mit innovativen Beschleunigersystemen vulkanisierte DOTG-freie Acrylatkautschukprodukte anzubieten.