

Die häufigste Härteprüfung von Elastomeren ist die Prüfung der
Shore-Härte nach DIN 5305.
Unter der Shore-Härte versteht man den Widerstand einer Gummiprobe gegen
das Eindringen eines kegelförmigen Körpers bestimmter Abmessung unter
definierter Druckkraft. Je nach Ausführung des Meßkörpers unterscheidet
man nach Shore A für weichere Elastomermischungen und Shore D für
härtere Elastomermischungen.
Für die einwandfreie Messung der Shore-Härte ist durch die Norm eine
Probendicke von 6 mm vorgeschrieben. Messungen an Fertigteilen mit
geringerer Wandstärke führen meist zu falschen Ergebnissen.
Gängige Elastomermischungen für technische Formteile liegen in einem
Härtebereich von 20-90 Shore A.
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